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Reguly Antal levélsorai (címzett és keltezés nélkül)
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MTA_KIK_Kt_Ms_4754_125_1
Mein Leben ist still u. einsam. Zufrieden u. glücklich. Höchstens könnte ich sagen dass meine Gefühle zu sehr moll lauten. Das ist aber zu ertragen. Ich liebe diese Tonart recht sehr. Bei Naturen die bewusster – weniger im Monate als in grösseren abschnitten – leben, ist sie wohl die natürliche und darum die herschende. Das „zu sehr” ist nur fehlendes Gleichgewicht. Das ist aber nur der Kampf – der mit allen seinen folgen zu ertragen ist. Es folgt nöthwendig aus dem Kampf der allgemeinheit mit der Individualität. Das höhere Empfindungsvermögen, welches identisch mit jeder in der Natur wirkenden Kraft ist öffnet sich, instinkt gemäss nimmt mit schwellender Weichheit. Jede gestaltung – dieser wie der Kunst und Sitte auf; und ist bei immer zunehmender Empfänglichkeit glücklich Sich selbst zu vergessen und in selben auf und unterzugehen Da tritt die erhaltende Kraft der Individualität entgegen. Mit reicher verletzender stand zieht sie die schranken und formen ihres wesens zusammen und alle in Gestaltung getretenen Ahnungen alle, verkörperungen der unsichtbaren fallen in ein Chaos nichts in zusammen. Eine gantze im reichsten Thaue entstiegene Welt oder Landschaft verschwindt gleich dem einem Nebelbilde und kein Anhaltspunkt kein auch leisester zug bleibe der Erinnerung übrig Neue anregungen kommen aber und neues Leben und neues Entstehen beginnt wieder so geht erfort bis nach vielfältigen Ringen endlich wenn es so bestimmt ist, der Moment der Einheit und der ausgleichung folgt. Jedes hat durch gegenseitige Einwirkung bereits gewonnen und sich umgebildet. Ersteres fügt sich entsprechende Begrenzung und form, letzteres ist genugende gelassen und weich Der nach innen sehend od. fühlende Geist findet von überall Einsicht u. Zugang und wird der billige
rvermittler gegenseitiger Bedürfnisse und Neigungen MTA_KIK_Kt_Ms_4754_125_2 lieber also zu viel Weichheit mit der wann auch leiden des gemüths doch andererseits auch viel Genuss den uns der immer damit verbundene Reichthum der Ideen bietet. Als härte die mit ihrer verbindenen Taubheit des Empfindungsvermögens welche (so oft bei mir früher eingetreten war) ich nur zu gut uns jene liebgewonnenen genusse zu kenne entbehren zwingt.