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LapozóNézetMetaadatok
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Reguly Antal levele Villax Ferdinándnak (Vasa, 1840. szeptember 30.)
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A 16 lap tulajdonképpen négy nagyobb méretű lap szétvágott darabjait alkotja. Az egyes lapok ily módon állnak össze (a betűmegjelölés a szerkesztőtől származik): A) lap: 1-3-5-7; B) lap: 4-2-8-6; C) lap: 9-11-16-13; D) lap: 12-10-14-15;
A) lap:
Vasa den 30 September 1840.
Gnädiger Herr Abt!
Vorgestern empfieng ich den Brief meiner Ältern von 14 Juni. Es ist eine lange Zeit das sie keine Nachricht von mir haben, doch – mein unbestimmter Aufenthalt verzogerte den Empfang des Briefes den ich wusste schon lange in Helsingfors zu sein, und den ich beantworten wollte.
Ich danke Gott dass sie wieder gute Gesundheit haben.
Guter Herr Abt! Ich komme noch nicht nach hause. – Denken Sie nicht auf eine unbezwinglich Reise lust, die mich so lange hier haltet – es sind es blos meine Studien von denen ich ein vollkommeneres Resultat will haben. – Ich bin gegenwärtig in der Gouvernements Stadt Vasa, und studiere Lappisch.
Ein Jahr ist es schon, dass ich nach Schweden kam – und Sie halten es für Leichtsinn das ich mich so lange von einer vorgezeichneter Lebensbahn entfernen kann, doch meine Reise nach Schweden ist meinem Leben eine neue Direction. Ich denke nicht mehr Advokat zu werden – ich werde den wissenschaften leben.
Ich will hier eine Confession ablegen, ich besser verständen zu werden.
Es beunruhigte mich viel – ich sollte meine Universitäts Studien endigen, und wusste nicht was darnach anzufangen. – Mein Leben einem Geschäfte zu geben (auch advokatur ist es) hatte ich immer Abneigung weil ich an studien zu viel gebunden war. Ich sah – ich theile, mit jedem gefassten Entschluss, meine kräfte, und ich komme weder in der angetretenen Bahn zu etwas tüchtigen noch in meinen studien zu etwas vollkommenen – ich meine: zu solchen grad, den ich mittels einer gescheiteren Oekonomie erlangt würde haben. – Ich wollte darum warten. Ich bekam Erlaubniss zu reisen, und ich dachte nach einer gemachten Tour durch Nord Deutschland, Holland und Belgien an die Universität zu Bonn oder Heidelberg zu kommen, zu studieren. Etlichen freunden deutete ich diese an – doch sie lachten, – an Sie Herr Abt wie auch an die Ältern fürchtete ich etwas zu sagen – durch etliche Reflexionen hätte können mit Ausführung auch der versuch geschlagen sein. Ich bewahrte darum den Gedanken, und dachte wenn ich an Ort und Stelle bin, Ihnen zu zeigen auf welche Art eine Ausführung möglich wäre und ich hoffte Bielligung meines Strebens. – Ein Neben Gedanke war die Reise nach Schweden. Mein grösster Enthusiasmus den ich je hatte was für diess Land – die Nähe vollendete ihre Anziehung, und ich dachte Ihr Holland und Belgien zu opfern. – – Das übrige wissen Herr Abt. Ich wurde zu diesen Studien geführt – und ich halte es für glücklich. Eine peinigende Ungewissheit, eine Schwermuth – die über alles war – quällte mich durch diese letzten Jahre – ich wusste nicht, was mir ist – aber ich leidete zuweilen ungeheuer. Keinem Freunde konnte ich es mittheilen, weil ich mich selbst nicht verstand – und in solcher Sache – Einsamkeit – ist zum verzweifeln. So war ich meistens für mich, und in Läsen, weil ich in diesen Ruhe fand, wenn ich mich selbst vergessen konnte. – Doch musste ich eine baldige Änderung hoffen und diese zu beschleuniegen – ist der Grund der starken Reisesucht – nicht nur weil ich mich in einer fremden Welt, neugeboren fühlte, ich wollte eine bessere Lebensanschauung, einen helleren Blick in mein inneres bekommen. – Sie werden mich nicht unvortheilhaft darum beurtheilen – solch krankes Gemüth kommt bestimmt vielen andern auch zu theil. Es ist vielleicht Ihr natürliches Gang das sie die Jugendheimsucht – wenigstens lehrt sie zu leben, und kann nach den Sturm, schöneren Frieden und edlere Ruhe geben.
Ich haben nun eine Wahl gethan – wie ich eine zu hause zu thun, nicht den Muth hatte gehabt – ich werde darinn glücklich sein, weil ich meine Neigung folge, weil mir anders zu wählen unmöglich ist. – Umstände machen Menschen – sagt man. Es ist eine sehr passive bedeutung – ich glaube nicht solche bildende Umstände befriedigend gefunden haben – hätte ich sie zu hause, vielleicht an der seite der Mutter gewartet. Ich schuff sie mir nun selbst – sie sind mein eigenes werk sie müssen mir gut sein.
Das Studien nichts für Küche bringen – das arme Loos wass Gelehrten zuweilen zufiel – kann mich nicht abhalten. Man unterstüzt nun Wissenschaften doch mehr – sollte es nicht geschehen, so wird ein es Unglück nennen – ich kann solche motiva in meiner Lebenswahl auf keine Waage legen.
B) lap:
Meine Abreise von Laukas – verzögerte sich wegen den späten Frühling bis 28 Maj. Den 30er kam ich Kuopio, von da über Nurmis nach Uleaträsk (Uleo See) Kuusamo Kemiträsk (Kemi See) Sodankylä, Kittilä, Muonioniska bis Enontekis. Diess sollte mein non plus ultra sein, und ich ruhte hier – von 8 Julii bis 22. Ich wohnte bei Pastor Laestadius. Er ist nun einer der ersten Botaniker in Schweden (seit Linnes zeiten waren Schweden in Naturgeschichte immer ausgezeichnet) und spricht mit Frau und Kinder Lappisch dass es ein Vergnügen zu hören ist. Ich hatte viel von Lappischen Dingen bei Ihn zu lehrnen und hier fasste ich auch den Entschluss für diess Studium. – Ich kam den Torneä fluss herab und über Uleaborg längs den Strandweg nach Vasa, um Finnland auch in diesen Gegenden zu kennen, und Übung in der Sprache zu haben und auch wegen Abwekslung, weil studien in Einsamkeit viel ermüden, und halte nun den theoretischen theil meiner Lappischen studien. – Ich reise nicht von Finnland, ohne eine Lappe auch zu sein, – sollte ich mich mit der Finnischen sprache begnügen, ich würde nur mit halbverrichteter Sache abziehen: die vielen zischenden und liquescierenden Laute der ungarischen sprache die der finnischen mangen, finde ich alle in der Lappischen – die Finnlehre dieser Sprache hat mit der Ungarischen auch weit über dass Finnische Ähnlichkeit etz. auch klingt sie wirklich so verwandt, dass sie ein Ungar nicht hören kann, ohne eine Verwandte, vielleicht eine Mutter seiner Sprache darinn nicht zu erkennen – Aber würrde auch die sache nichts in sich haben – so halte ich es für wichtiger als dass ich, als ein geborner Ungar, ohne (so viel als möglich) untersuchter Sache abziehen könnte – es ist um ein Resultat, für eine oder andere Seite.
Den winter bringe ich in Lapland zu – es wird der practische Theil sein. – Mit 20 October denke ich von hier, über den Bottnischen Busen nach Umeä zu kommen, von da über die Schwedischen Norvegischen, Finnischen Lapmarken nach Kola – von da durch Archangelische und Olonetzische Gouvernement an Ladoga und weiter nach Helsingfors. Die Sprache der russischen Finnen interessiert mich in diesen letztern theilen, um den Einfluss der Russischen Sprache, von der ja unsere Sprache auch so viel gelitten – zu beobachten. Vor etlichen Tagen machte die Bekanntschaft des Pastors Stockfleth ein Norweger der längere Zeit als Missionär und Pastor in Lappland, nun auf 8 Jahre Dienstledigkeit hat, und auf Kosten der Regierung reist um sich zu bilden in der Lappischen Sprache – er soll späterhin ein vollständigeres Lexikon, und bessere übersetzungen der Religionsbücher geben als die bisheriegen waren. Den Winter 1838 war er in Hellsingfors um finnisch zu lehrnen – nun kam er von Stockholm und reisste von hier nach Uleaborg, um wegen weiterer vollkommenung bis weihnachten da zu weilen. Den übriegen winter bringt Er auch in Lapland zu – er hat die nähmliche Tour die ich – es ist mir sehr angenehm, wir werden uns da treffen. – Er hat auch seine Frau mit sich. –
Der verdienstvolle Doctor Lönnrot hat auch auf 2 Jahre Dienstledigkeit mit vollen Gehalt – er besucht diesen winter Russisch Lappmark. – Wie man aus Comparation sich Licht will schaffen! der Lappe kommt nach Finnland, der Finne contraire nach Lappland, um sich in seiner eigenen Sprache eine bessere Einsicht zu gewinnen.
Ich scheue mich nicht, hier meine weiteren pläne auch vorzutragen; – Sie sahen bis jetz Muth und Entschlossenheit fehlen mir nicht – und manches werk – kann mit diesen ausgeführt werden. Nun fordert es auch der Zweck meines Briefes.
Monath April denke ich in Petersburg zu sein – sollten es meine Mitteln erlauben, ich würde eine Zeit hier weilen, um mit den dasiegen Gelehrten bekannt zu werden, aus Ihren Umgang | zu lehrnen, und manche Instructionen und Anweisungen auf meine weitere reise zu bekommen – unterdessen sollten meine Studien Russisch sein, und ich sollte mich weiter, vielleicht in den | Gegenden von Moskau aufhalten – auf den Markt in Nizsnyi-Novgorod, in Sommer strömen Leute aus allen Gegenden Russland bis aus tiefen Asien zusammen – ich könnte hier | vielleicht eine Erfahrung machen, die einer Reise von mehreren Monathen entsprechen würde – sie sollte meine Reise durch südlichen Russland bestimmen. – – Unsere Ungarn in | der Moldau, und Székler in Siebenbürgen werde ich auf jeden fall besuchen, ich denke auch länger bei Sie zu weilen – Doch sollten es wieder meine Mitteln erlauben – so sollte ich | noch vor diesen – den künftigen winter in der Türkei zu bringen und Türkisch lernen.
C) lap:
Confusion – fürchte ich nicht. – E contraire – in solch comparativen Studium erklärt, erleutert das eine das andere. Wie mir nun das Finnische zu Grund und Stüze in den Lappischen dient, so werden es diese beide in der Türkische Sprache thun, von dessen verwandschaft mit den vorigen, man nicht mehr zweifelt. – Ich will schweigen von den Vortheil, den ich habe wenn ich selbst im Lande der Sprache bin, wo ich – wenn ich leben will – eine fremde Sprache zu sprechen, mit jedem Schritt etwass zu lehrnen gezwungen bin – wo mir die bessten Bücher, die ich entbähren zu hause würde, zu dienste stehen, und wo mir die bessten Meister, die Eingebornen – jede trübe stelle erklären, jeden zweifel heben.
Dass schwerste – der anfang – ist schon gemacht. Ich musste Schwedisch lehrnen um dass Finnische zu erlangen – nun um den Lappischen, musste ich kurze vorstudien in Dänischen (sehr verwandt mit Schwedisch) halten, weil Gramairen, und übriege Erleuterungsmitteln auf dieser Sprache geschrieben sind. Könnte ich nach 2 Jahre in solcher Progression leben – Sie könnten mich prüfen – ich würde nicht umsonst gereist haben. – – Sollte man mich in Gesellschaft wo einen Abend hören mit Männer Finnisch mit Damen Schwedisch zu sprechen – ich hoffe man würde auch nun zufrieden sein. Viele stauenen darüber – doch ist es auch sprachen verwandschaft die mir manche Schwierigkeiten ganz beniemt. die mir solche vorschritte erlaubt Soll ich eine Schwede Finnisch lehrnen, so ist es mit seiner Aussprache dasselbe verhältniss, wie bei einem Deutschen, wenn er sich Ungarisch lehrnt – umgekehrt – der Finne spricht Schwedisch wie der Ungar Deutsch – es ist ganz dasselbe. – Ich fühlte hier keine Schwierigkeit. Als ich in Helsingfors gleich nach Beginn der Finnischen Sprache in einer Gesellschaft Finnisch lesen sollte – staunte alles – man meinte: – es ist der accent, es ist die Sprache eines gebornen Finnisch. – Ich folgte blos meine ungarische Aussprache. – Auch wenn ich den Geist der Sprache, ihre Eigenthümlichkeiten leichter, als ein anderer Ausländer begreife ist nur, weil die Art sich Auszudrücken, in beiden Sprachen dieselbe ist.
Wie ich leben werde, wass ich denke zu thun? wenn ich nach diesen vernichteten Studien nach hause kehren sollte? Bestimmt – kann ich da nichts antworten. – Ich halte es für besser nicht darauf zu denken – helfen würden mir solche Gedanken nicht. – Sollten meine Hoffnungen zu hause in eine weitere Zukunft noch zurückreisen so denke ich mich unterdess Diplomatie zu wenden. Ich kann denn nach Petersburg oder Konstantinapel kommen und wie wissenschaften nun Unterstüzung haben, hoffen zuweilen Excursionen zu machen. In jenen Sprachen Chaos in süd und west Russland ist für Uns wenigstens noch genug zu suchen – hülfe sollte mein streben vielleicht finden. – – Wenigstens weiss ich bestimmt diese Sache gut angefangen zu haben. – Wenn ein eifriger Landsmann durch so viele Jahr in Indien, obwohl mit vielen andern Wissenschaftlichen verdiensten, doch in Vaterländischen Interessen umsonst geforscht hat, so ist es eben, weil er unter Germanischen Sprachen – eben über die Gränze – wo Scythische Stämme sich nie aufhielten – ist. Von Hoch Gebirge bis zu den enden von Camtsatka (auch gewiss nach Nord Amerika) zu einer seite – über den Caucasus, Westlichen Polen bis zu den Spitzen von Lappland – zur andern – waren die ewiege wohnsitze dieser grossen völker race – und sind es noch – doch zersplittert ist sie in hundert Sprach varieteten und getheilt in kleine Politische Cörper und Horden. – – hier haben wir darum zu forschen – möchten nur mehrere ihre studien diesen weichen! – Caucasien die wiege der Europischen völkerschaften, hat nun nur 2 völker – die Oseten und Georgier von dieser Sprach Race, alle übrigen sind Scytisch. (Der Gelehrte Sjögren in Petersburg, ein geborner Finne schreibt man eine Hettinische Gramaire, sie ist der Schwedischen Sprache viel verwandt) – – Zum beweis, wie weit sich Finnische Stämme, nicht nur nach südlichen Russland, bis in die Türkei sondern bis Dalmatien verbreiteten – diene eine Copie dieser schrift, die ich in Uleaborg bekam: Capitain Johan Simulin ein geborner Finne aus Uleaborg – auf dem Schiffe Continence – traf in Jeris 1829 – 8 mann die auf ein Französischen Brigg Passagiere waren, und nach Spanien reissten um ihre feinen Leinwand zeuge zu verkaufen. – Sie waren abends an Ufer und hatten Feuer. Als Simulin in vorübergehen sich kurze Zeit da wärmte, wurden sie aufmerksam auf sein finnisches Gespräch, wass er mit einem seiner Leute führte – sie verstanden seine sprache, sie kam so nahe Ihrer eigenen. Sie sagten sie seien aus Ungarn, von Venetianischen Golfe – Ihre Conversation dauerte längere Zeit. – Nun im Jahre 1839 kam derselbe Mann von Constantinopel nach Triest, und traf hier wieder dergleichen leute – sie bringen dahin kohlen, und werden darum Carbonieri genannt – sein Lotze Francisco Bonalli genannt, in Fiume geboren – sagte – dass sie Bergsbewohner D) lap: sind, und von Carnero Busen Landeinwärts wohnen etz: etz: (Dieser Mann hatte schon viel mit diese zu thun und war auch auf ihre wohnung Orte) etz: Ein Kaufmann, namens Wacklin aus Uleaborg traf vor etlichen Jahren in Toulon, auch dergleichen Leute von so verwandter Sprache. – – Ich kannte den Bürgermeister von Uleaborg bevor ich noch nach diese Stadt kam – er erzählte mir diese Sache – und ich meinte – ich werde Simulin besuchen wenn ich nach Uleaborg komme – als aber dieser abfahren sollte, bevor ich noch da war – So schrieb der Bürgermeister aus gefälligkeit mir diese Worte ab, wie Sie Simulin Diktirte – – Sollten ausser diesen Finnen in Dalmatien, nicht noch andere – zerstreut über Servien, Walachei etz: sein?, quasi eine kette mit denen in Süd Russland machen? – Und sollten sie nichts gemein, mit den Székler, oder den Ungarn in der Moldau haben? – Wir suchten immer so weit noch – vernachlässigten unsere Nachbarschaft.
Geschichte führte mich, zur Comparativen Sprachforschung, als zu Ihr einzigen Hilfsquelle für Zeiten – wo schriftliche überlieferungen aufhören. – Sie gehen mir nun hand in hand. –
Ich fürcte nicht – man lege zu hause zu wenig werth auf dies letztere weil man so wenig noch für sie lebte – Sie hat ihren Zweck nicht bloss in der Geschichte, sie hat Ihn auch für sich selbst – und ist darum doppelt geehrt – und Ihr nutzen Uns doch noch über den – der Geschichte – wie eines einzelnen Menschens bildung – so hoch steht, so hoch seine Macht über Sprache, und so weit er sein klares Bewustsein nun hat – kennt und versteht wass in sein Innern lebt, so ist es auch bei dem volke, wort war nie Fessel nie Tod des Gedankes. – Es ist nur ein dunkles Gefühl eine Erscheinung wie Blitz, nur eine Ahnung des Gedankens so lange es Ihr Wort nicht hat. Diess giebt Ihm Leben, macht ihn zu Unsern Eigenthum, zu etwass positives für uns. – – – Dass ich nun für Dessen Bildung leben will – Ich weiss, Sie werden es alle billigen. – Die Ungarische Sprache erlaubt bestimmt, eine so vielseitige bildung, wie es wenige andere Sprachen im Stande sind – – mittelst kenntniss verwändter Sprachen – sollte ich auch etwass beitragen können.
So sehen Sie nun habe ich meine Gebäude begonnen – ich will nun um Unterstüzung bitten, damit mir der bau nicht fallt. – Auf meiner Reise traf ich mehrere – Junge und Ältere – die auf öffentlichen Kosten reissten. Ich traute auf der gleichen Unterstüzung nicht denken, desto mehr – da man noch kein Beispiel bei Uns dazu hatte aber nun wo ich wegen Mangel an Mitteln eine Angefangene Arbeit lassen soll – nun wollte ich doch versuchen, mit Ihren Schutz, Herr Abt – mir dergleichen zu erringen. – Meine Ältern sind ermüdet – ich traue, ich kann nicht mehr von Sie verlangen. Auch an Sie Herr Abt fordert es Dankbarkeit nicht mehr zu bitten. – Ich habe also kein andern Ausweg. – Es werden sich vielleicht Vaterlands Freunde finden, die sich für mein Studium interessieren daraus hoffnungen haben – sie werden auf Ihre vorsprache für die Sache geneigt sein. Empfehlen Sie mich dem Schutz des Landes – es soll einen Sohn, der sein Leben Ihr weiht, nicht ohne Hülfe lassen – Wohl sind zu hause viel Würdigere und Tauglichere, für eine solche reise mit Landes Unterstüzung. Doch nun als ich den Anfang schon gemacht – als mir auf den halben weg meine Sache fallen soll – hoffe ich – nicht umsonst meine Zuflucht zu Ihr genommen zu haben. Ich bin noch jung – Sie sollte sich einen Mann in mir schaffen der noch ein ganzes Leben dafür – Ihren Interessen zu geben hätte Ich weiss sie wird Ihre vorsprache Herr Abt hören – Sie soll in Betracht nehmen die Zeit in der Sie mir Ihre Hülfe nun geben sollte. – Ein und ein halb Jahr werden es – dass ich reise – ganz privat; – dass ich meine Zeit diesen opfere, thut Sie mir dass Ich es durch eine Zeit (diese künftige 2 Jahre z. beisp.) noch fortsetzen kann – giebt Sie mir ein Stipendium, – so habe Ich ohne Aufenthalt der nähmlichen Sache gelebt, und sie gab mir durch diess mehr – als ein andermahl durch diese dreifachen aufwand. – Die Sache selbst ist einer Landesunterstüzung würdig – wass meine Kräfte anbelangt – Habe Sie Nachricht! Sehe sie meinen willen mit Ihrer Aufmunterung, mit ihren zutrauen beherzt, sollten wohl auch diese bessern Aufschwung noch bekommen. – Dass Land hat keinen für diese Studien wer weiss würde sich so bald wieder ein anderer dafür entschliessen – Und sollte Ungarn auf Ausländer warten. – ihre geschichte nicht selbst suchen – Diess studium ist wass enscheiden, kann diess ist die Critik der aus alten Berichten und Croniken gesammelten Conjekturen und Hypothesen. Es redet vieles für meine Bitte – Thun Sie Herr Abt muss in Ihre Kritiken ist – sie sollten vielleicht nicht viel widerspruch leiden – Mein Leben sollte dadurch Ihr fesstes Ziel, Ihren Charakter dadurch bekommen – wie geweiht für die Sache – sollte mein Eifer gewiss bezeigen – dass Sie sich nicht umsonst die Mühe gaben. – – Sollte man mich auch verschreken so werde ich doch nichts andern leben als Diesen – aber bitter sollte jener Zeit verlust sein den mir Armuth kossten sollte. – – Ich empfehle mich in Ihre Gnade und Gutwillen und bleibe an Gnädigen Herr Abt Ihr dankbarster gehorsamster Client Anton v Reguly mitglied der