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  • Finnlandi Úti Jegyzetek – számozás nélküli füzet: Hämeenlinna

  • MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-409

    Finnlandi Uti Jegyzetek

    füzet

    Hämeenlinna

    MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-410

    In Finnland gewesen zu sein und Tavastland nicht gesehen zu haben! ist nichts gesehen zu haben sagt man in Helsingfors Wohl war nun noch alles mit schnee bedeckt, doch winterlandschaften haben zuweilen mehr reitz, wie der grune uppige frühling – das Wetter war lange schon sehr mild, der schnee in schmelzen, die winterwege in verschwinden, doch wollte ich Tavastland sehen und meine abreise sollte von Finnland auch bald geschehen – darum schreckte mich es nicht ab, diese erfahrung zu machen.

    MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-411

    Ifrån åldsta tider har Nyland lydt under Tavastechus Höfdingedönne med Residence i Tavastechus, fordorn kalladt Kroneborg Tavestahus och Tavastborg. 1828 blef de skulde och nyland är för sig ett höfdingedöne – 1836 inreddes slottet och ringmuren, för fångar – fordna Rikssalen im vigdes till slotts Kyrka.

    die Russen verheerten und brännten unzähligemahl diese Gegend und nahmen die festung ein bis es 1808 durch general Jankovits zum letzzenmahle erobert und nun unter deren steht.

    Kronoborgs fästning invid staden lerernar utrymme för en tiren garnizon nödvändig vid vahthållning vid det här befintelige Kronohäktet – uti så kallade ganrmalstaden 1000 alnar norr am fästningen är kaiserliga fält apotheket med dertill hörande bygnader äfvensom ett militair proviant magazin.

    Tavastehus stad belägen vid en ström i Tavastland, Norr ut från Helsingfors till ett afstånd af 120 verst, är säte för Gouverneuren med Landscancelli och contoir. folkmängdven utgör 2003 personer. Stadens första anläggning hänföres till samma tid Kronoborgs invid Staden belägne Slott uppbygdes eller är 1250, doch äro dess första privilegier grund ade å Svenska Regeringes beslut ar 1639 – stadens fordna läge var omkring 1000 alnar norr om Kronoborgs slott men under Gustaf 3 flyttades den vid pass lika långt söder ut ifråm Kronoborg – efter 1831 brand uppförd efter en ny reglerade plan! Staden drifver endast Kram handel och vid de tvänne årliga fri marknaderna Januar, ach September infinna sig köpslagare frän nästan alla finnlands provincer.

    vald hat man genug und tavastland hat eine menge svon sägmühlen, – i synnerhet sedan det förut brukelige Svedjen der aftager, och bättne vård om dem, emot de härjande far, eldarne vidtagift samt storsfiftena på de fletta ställen – blifvit afslutade. Sorverks eller masteträd äro likvak sällsynta. MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-412 Utom de utvigningar ängarne igenom strömrensningen erhällit, hafva desse arbeten redan å flere ställen till intergjort moraster dessa köldenstillhåll, och med tiden koppas man de bästa följder af Sjä – uttppningarne (inga fross) fårskötseln är under medelmåttan i allmänket, utom på någre standpersoners gods som havva ett litet antal sposka och tyllta får: Af det såkallade finska sträffalliga slaget är likväl får-afveln allmännast, men doch föga mer än till hufbehof; också äro fär af bättre flag i detta klimat kinkiga och i anseende till mindre hö forråd kostlamme att underhalla.

    MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-413 [üres lap]

    MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-414 [üres lap]

    MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-415  Stjånfund äfven Xepas kallad Bis leg Landshäfdigens Ladugård Rahkaila by i Hallula (Tingsby) Ideupä by i Wåur Sacken

    MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-416 [üres lap]

    MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-417 [üres lap]

    MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-418 [üres lap]

    [MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-419

    An Cavallius. Komm Poetische Seele ich hatte lange solches glück entbährt – lass uns den bund erneuern, lass uns hand in hand uns schwingen. Ich sagte es öfters an freunde – du hast muth, ich würde mich mit dir die Welt zustürmen getrauen. Wass kann ein land schöneres haben als ein Sohn mit voller liebe für grosses wass ist in der welt erhabeneres als ein Mann mit freier muthvoller seele, bereitet zu thaten.

    An die Ältern. über Baersbuch. Hätte ich es doch nicht sollen so bald bei seite legen – als ein gebetbuch jeden morgen – hätte es mir die zeit durch trost gegeben. Es beruhigte mich, dann es war ganz für einem aufbrausenden Sinn des alles sich eigen machen möchte und an kräften lahm ist. Seine Ansichten temperieren und lernen mit langsamen schritten mit stiller erwartung vorwärts zu gehen die entwickelung des menschlichen erkenntniss hat ein selbstständiges leben, dass nach eigenen ihm innewohnenden Gesetzen sich hervorbildet, und die voreiligen werden die reinigung nicht beschleunigen aber leicht von dem feuer verzehrt, dem sie zu nahe treten. – Diese medicin kann beruhigen und ich fühlte mich recht wohl darauf – ein schönes gefühl der resignation und entsagung jenem doch in sich schönem schwärmerischen Jugendfeuer und weckte in mir die kältere anschaung und natur eines forschers.

    Gedanken an die Ältern. – Der Abt verkennt mich, er hält mich mit vielen andern für ein leichtsinnigen Kopf. Es ist auch eine schwere sache meine Handlungen zu begreifen für die, die meine gemüthsgeschichte nich kennen – ein starker wille führte mich bisher –könnte mancher meine opfer in wirklichkeit wie sie sind, sehen er würde mich als ein Narren verlachen.

    Diese gemeinen menschen mit die ich zuweilen leben muss – ihre nied­rigen ansichten über dass leben, und handeln der Menschen – ist etwass reinigendes, schauderhaftes – venn man kein geld hat, und sich in unabhängigkeit von sie nicht setzen kann.

    Es mag eine schule des lebens gewesen sein, ich will mich täglich ihrer erinnern, es soll mein Morgen gebet sein mit einen MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-420 Blick in die Zukunft auf meine Wirksamkeit. Wenn nur dass glück mir gut wollte – dass zuweilen die himmlische kraft des geistes lebensbekümmer erbärmliche geldsorgen verscheuhen! – – Den Nutzen habe ich doch von meiner Reise dass ich gutes und böses, besser edles vom niedrigen, vielleicht mit guter einsicht zu unterscheiden gelernt habe – und sollte ich gar meine weitern vorkenntnisse haben, so ist ja diess der einzige unbezahlbare grund für einem Stunde in bessern licht. – Das tüchtige, gründliche kann nur als unterlage für dem schönen dienen, und nicht niedrige Romanen kenntniss – einem echt fand und so gebildeten Wissenschaftsman und Litteraten, dass ist einer wirklich schönen Seele ist es ja bagatell etwass zu schreiben – wass es nur zur hand fasst, über wass es sich nur äussert, muss jedem gefallen weil alles was es thut und denkt nur schön sein kann – Nach solch einer bildung soll man streben – so sollte es mir nie fehlen in wass zu arbeiten und schreiben denn die individuellen ansichten sind da schon lehre und genuss für andere. Sollte doch mein Vaterland diese heilige flamme in mir warten und unterstüzen – sie giebt auf Ehre viel, und diess sollte ich ihr doch machen, und vielleicht vielleicht würden Ausländer uns zu belehren aufhören müssen.

    Die Erinnerung von Vasa ist bittervoll, ich wollte sie aus mein leben gestrichen haben oder auf immer vergessen – hätte ich noch sollen ein Jahr da bleiben man hätte mich begraben.

    Ich kann mir die Ungarn nebst all ihr gepriesener Generosität nicht einbilden, sie könnten so etwass opfern ausgenommen sollte es auf den Landtage hervorgenommen werden – das Stipendium bleibt aus. – MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-421

    Warum sollte ich etwass über diese verwandschaft nach hause schreiben – man soll eher feste grund studien haben dass man etwass wissenschaftliches schreiben, ganz gut oder lieber nichts – nicht sich mit den schreiben übereilen ist ein gutes princip – wer zu scribeln anfangt, der bleibt ein scribler.

    Mancher könnte vielleicht über solche bestimmte rede von einem jungen der noch nichts bestimmtes, doch der nicht wagt der gewinnt nicht – und ich mache mir nichts daraus. Manche höhnen wohl über der Jugend hochtrabenden hoffnungen, die meistens alle schplittern – aber man nehme ihr nicht alles, man misstraue ihr nicht zu viel – solche spöttler die einem bittre stunden bereiten verdienen wohl nicht das graue haar dass ihnen den scheitel ziert wegen den bübischen schertz – willenskraft gehört jedem alter zu.

    Dass man mich vielleicht für einen Narren halt, kann auch nur in Ungarn geschehen.

    Ich muss die vielen ausgaben nun machen – bekomme ich das Stipendium, so muss ich die kleider haben, und kann sie auch bezahlen – bekomme ich es nicht, so muss ich die kleider auch haben – denn komme ich nach hause, so kann ich auch da nicht ohne kleider sein – Der Abt wird vielleicht einen theil bezahlen – den andern theil nehmen sie mir ich bitte auf schulden auf. MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-422

    Das ist doch ein dummes Volk diese Franzosen. Die Natur hat mit sie den übergang von weiber zu Männer bezeichnet – leute mit männlichen kinn und weiblichen Sinn. Und die Ungarn schämen sich nicht sie nachzuaffen. pfui.