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  • Finnlandi Úti Jegyzetek – 19. füzet: Kittilä

  • MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-235

    Finnlandi Uti Jegyzetek

    19 füzet

    Kittilä.

    MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-236

    29 Juni

    Reise von Kemijärvi nach Kittilä

    Kemijärvi pappila Oinas 2 mil Talvensaari 1 Saunavaara 1 1/4 Suando 2 Aska 4 Sodankylä pappila 1 2/4 11 3/4

    Sodankylä pappila Jesio 4 mil Tepsa 3 Jesiojärvi 4 Nilivaara 1 Kittikä pappila 1 2/4 13 2/4

    Es ist dass schönste grün der Wiesen wass ich an Kemi flus bis Oinas, sind nun an Ounasfluss sehe – die schönste zeuit des Nordens lebe ich von Johanni tag an, die ganze natur duftet wie ein blumengarten, alles ist üppig dass dass laub glanzt in überfluss der säfte, wie fette. – Um zehn abends verliess ich den pristerhof. Das segel führte uns leicht den sanften strom entgegen – er ist bis 300 klafter breit, 70 klafter lange lax netze sah ich führt nun hohe wasser, doch scheint er weilen zu suchen an den grünen ufern, – es neigt sich bis in sein schoos, sucht in ihm sein leben, wie dass kind an Mutterbrust. – Er fiel schon über eine klafter, und ist noch in sinken – darum ist er nicht in allen theilen zu bewohnen, nur an den grössern erhöhungen sieht man die schönen reinen höfe gebaut. Von Oinas schliesst sich mehr die aussieht, die fahrt wird einförmig und bei Sodankylä langweilig, wenn ich die forsse von Aska bis zur Kirche ausnehme. Hätte ich sie nur gut geniessen können. Die ufern engen sich, durch zwei granit wände stürzt er sich die lange strecke mit immer gesteigrter eile – hie und da hebt sich eine stämmige tanne aus dem lichten birkengebusch, oder steht einsam auf kahlen boden. – Sie mahlten die landschaft ungeheuer romantisch, sie trugen dass gold der mitternachtssonne – es war über 12 Uhr, sie prangte zum Anbeten schön, an dem ende, dess gegen Sie sich hebenden Spiegel des stromes – ich hatte die ansicht, an Portikaski die vielleicht kein Reisender noch schöner ein Akankoski ist hier auch zu passieren MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-237 noch grossartiger gehabt hat – Sie war nicht roth, sie lag nicht am rande des Horizons, man konnte nicht zweifeln ob es tag oder ob es nacht sei – wie man so viele schlecht verstandene erzählungen und Poesien hat – sie strahlte den tag, und ungeloschenes leben über die natur. – Es war mir vergönnt an diesen punkt, alles schöne, alles grossartige, wass dem Norden die Schaffung zuerkannte zu erfahren zu erkennen – Ein hunger wüthete in mir, wie ich ihm nie grausamer vorher kannte. Von Kemijärvi speisste ich nichts bis her ausser einmahl saure milch, es war durch ein tag und die zweite nacht – kein bissen von Roggenbrod war zu finden – und stroh konnte ich nicht zu mein mund bringen – frischer fisch war nicht zu bekommen, der gesaltzne, ist auch für kein ungewohntes auge – eine üblichkeit und schwacheit ergriff mich, dass ich hätte wollen in dass ruder beissen – zum glück hätte der eine Mann einen gtrockneten Vogel – ich zährte diesen auf, es war zum erstenmahl, dass er über meine kehle kam. Dazu der fürchterliche Mückendespotismus unter dem hier all lebendes schmachtet, junge rennthiere tödten sie – sie hätten solch einem schon halb dem hunger geopferten stück, auch ein circumdederunt singen können – Ich erschrack als ich den Spiegel in Sodankylä zur hand nahm, wie monstra wie wexelbalke, glozten mir ihre unzähligen unreif rothen geburten aus der stirn entgegen, eckelhafte creaturen – Er ist dass merkwürdigste das grossartigste wass der Norden besitzt – sah ich einen lappen und begreife ich sie ein bischen – führe eisenbahn nach Nordcap, so mache ich nicht die reise dahin.

    Es war 2 Uhr als ich zum Pastor kam, alles schlief, ich legte mich auf gleich – er hatt die schlechteste wohnung aller Pastoren, ein gebäude wegen antiquitet anzusehen, nicht zu bewohnen – alles schlief unter mückenschutz (hoch über dass bett gespannte leintücher wie ein zelt) ich hatte keinen, und schlief darum auf nicht zur früh machte man von tannen reiser rauch an der hausthür, der den ganzen tag fortdauerte doch schlug er wenig ein mückenattaque – ich konnte kaum bei mittag mein mund bedienen, denn hände müssen immer zur währe in bewegung sein. – Doch war auch da nicht viel dem Mund zu geben – öftere solche bewirthung könnte bald eine reise lust zähmen. MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-238 Gott bewahre vor solcher armuth – sie führt zu zukalten blut. Wir wollten uns schon zu tisch setzen, als der Ländsman seinen abschied nahm, er sollte über den fluss nach hause fahren, wo er nichts zu thun hatte, und in 2 stunden wieder hier sein wo eine heurath gehalten werden soll, und es wurde ihm nicht angetragen auf mittag dazu bleiben. – Nach dem essen legte ich mich zu schlafen – man trauete die schwester des adjunkten Mellenius mit einem bauern, man weckte mich nicht, nur Toddi trug man mir des Abends an – ich stieg erseht nach 11 auf um die Johanni Sonne zu sehen. In Keräjä haus hielt man tanz ich ging auch hinein, alles bewegte sich auf einer Wiolin, Polska und Engelsk war die schnure des motus. Es war tanz der hochzeit – zur feier des Johanni Abends hat man hier gar nichts. – Das Volk ist so wie die Gegend in der es wohnt wie ihr Priester den er hat – ein häsliches armes Volk, ohne geschmack und lebensweise, eine turnure hatte manche in der Kirche! – der schlechteste anzug den ich in Filnnland sah, doch giebt es unter den Weiber grössere auch – Männer sind mehr von einem schlag, unter Mittlerer statur giebt es genug doch keinen über. – Es muss hier viel lappenmischung sein, sie haben viel eigenes in sich. – Lappische Sprache kennen hier schon viele. In Äärälä 12 meilen von hier an Ufer des Kitinen wohnt einer namens Pokka, er ist Nybyggare, lebt doch mehr wild, er war zum Abendmahl in die Kirche gekommen mit 2 töchtern ich sprach ihm länger – seine finnische sprache ist sehr schnell wie sie hier von den reisten ist, es ist ein maastab für ihre herstammung, dass wort bricht sich und wird undeutlich in ihren Mund. – Er säet nie über ein lispund frucht, und diess nur um stroh zu bekommen, er hat von den sein brat wass man hier für besser als petäjä haltet, reife Saat bekam er durch 14 jahre nur 2 mahl – von seinen küchen, fisch und Vogel und Peura Jagd lebt er mit 5 seelen – Dass Clima ist sehr streng den 15 Juni sagt er fiel fuss hoher schnee – wass leicht zu glauben ist. – nach der karte muss es hier kälter sein als an Nordcap, dass land liegt viel höher. Es ist dass dritte Jahr dass er hier in der Kirche nicht war – doch in Kittilä wohl. MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-239 Singen wollte er nicht, er meinte seine kehle hat kein schwung, ein schnaps gab ihm willen ich schrieb die worte nach ihm, er erklärte mir sie so:

    härän ajja mettään peura pyytämään Härkin vogyan mehtschä, kotti piuttacsit hakea, mehtästä ampu peura hanka peura occsan meähtsche, vuocsan waihkit pian vaihki lauta hangas virittä menen kokemaan lauhtacsi hangama csaggat monan koahgat (en sanu mittään) peura imodzsun kotti

    Hérkin vogyam mehczai kotti rangifero vehar in silvam ad rangiferg piuttacsit, oczom mehczeszt caméndos, quaeram ex silva vuocsama vaisit verka vaisit et trajiciam seram – ito ad feras laatacsit. Hangama invadendum. Ad saepem czaggat monan sahpat instrundam ibo ad visitandum imodzsun kotti frustra, non accepi feram.

    Der Sinn könnte vielleicht sein:

    Härän ajja mehtään Peura pyytämään mehtästä Ampu peura hangas peura lauta hangas virittää menen satimia kokemaan.

    in gesang mischte er merkwürdig die worte – abeo ago (treibe) härkkin volhkan vogyaan maahcsai kotit ocsacsit ja vuocsan pyssy pian lauhtacse hangamaan hangahacsat, kottit pitta hanka volkan kotti csoiggahallat – kita vaitit csoiggat tossaravari mactevea – er gab an, weiter nicht zu kennen – – ich schreibe mir es doch ab – ein ander mahl werde ich schon mehr bekommen.

    Den andern tag fuhr ich den Jesio fluss aufwärts – er fliesst durch niedere gegenden, doch fehlten forsse die ersten 4 meilen nicht – ich couchte unter meinem Mantel bis Jesio, nur zuweilen warf ich ein blick auf die umgebung. In Tepsa und Jesiojärvi ist von Armuth zu grosser überfluss – Doch will ich die schöne kleine nicht vergessen – ich schickte ihr durch den kytimies eine blume liess sie bitten wenn sie zur kirche kommen möchte, doch die spröde zeigte sich nicht – es ist merkwürdig dass ich noch keine kitzliche filmen fand. – Der fluss ist von Tepsa sehr seicht und raki und kurjen polvi und vesi kukka und kilpukka giebt es ein breites band an beiden Ufern des flusses – auch dass bett ist so voll, dass sie die fahrt zuweilen beschweren MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-240 der wässerge boden, mit seiner schilf bedeckung ist ganz zu einer vogel heimath geboren, darum hat man solch unzählige menge von sie, sie sind auch ganz so ohne furcht als wären sie zu hause – zuweilen fuhren wir so in ihrer nähe, das zur ganzer freundschaft nur Conversation fehlte. Einen fischer begegneten wir – er ist hausherr von einem hof in Jesiojärvi er bekam ihn von bruder, der eine Lappin heurathete, und als sie ihre lebensweise nicht verlassen wollte, selbst eine lappe musste werden, und nun wohnt in der nähe von Tepsa wo zwei Cojja sind – doch sind diess, in diesen Gegenden nur poron raitio, sie hüten die Rene der bauern. – – Mein Kyti Mies diktirte mir wieder ein lied die noten sind [rövid kotta]

    aja forgari hopia tiuki

    Voigya aja voigya voigyaa – polvaracsa  porgari voigyaa kopia tiuki – csilypa tiüki voigyaa – voigya härki harkä voigyaa – tarvi pulke terva pulka voigyaa – voja ajo sauo csoppa voigyaa – csilupa vilje viljat voigyaa – pilysampielfi hukka voigyaa – koijju koivum lapio pioli piella voigyaa – vittacsoppa vitta saura voigyaa – kiernan kärmen kielka kiescsi voigyaa. er wusste es nicht ganz

    Er sang mir mehrere finnische lieder auch

    Vaivanen poika se portin takana huuta Ota minun hyvä likka kartanohon tule tule, tule tule vaivanen poika. Vaivanen poika se kartanossa huuta Ota minun hyvä likka porstupan asti tule tule tule tule vaivanen poika. se porstupassa huuta tupaan asti tupassa huuta sängyn asti vuottelin asti MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-241

    Die sprache auf diesen weg ist sehr hart – mikke – puhhu en mie tie etz.

    Der kytimies von Saunavaara meinte, auf meine frage, wie weit noch Suondo sei: empä tie lienekö penikourma vai nem, ich fragte ihm zweimahl darnach – dass nem wäre die ungarische negationsform – doch fragte ich nicht ob er diess nicht contrahiert hat aus enemp. – On hyva menne es ist ganz nahe dem menni (infinitivus) on elävän mies.

    Der vorige kytimies konnte noch ein lied – er lernte es von einem Russen, der kaufman, auf Sukset in seine gegend kam,

    Äiti torru poikiansa

    Paljon kuullu kenkiä

    Parampi olis maataa

    Oman tuvan penkille.

    Ikävä on siinäki maataa

    Parempi olis kolkutella

    likan aitan ouhen

    Ehto joutu ehto joutu

    IIo lintu laula

    likan sänkyn natise

    ja napan mylly jauha.

    Vesi vei turunsilla

    Valkia polti pillun rinaan

    pillulla oli mieli paha

    pillu taho kullilta paloraha

    siitäpä kullikin hullun kuuli

    kun palo pillun alla huuli

    seiso pillu seljällänsä

    Kuin turun tulli porti

    gesang Turun palo laulu. MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-242

    In Nilivaara ass ich herrlichen wasservogel – der hausvater ist gestorben die Mutter war auf fischfang – nur 3 töchter hüteten dass haus und labten den reisenden – ich kann nicht klagen gegen ihre gastfreundschaft – als ich nach dem essen abschied wollte nehmen meinten sie, wie ich so spät könnte reisen – es war die erste Nacht die ich von Kuopio an bei einem bauer zubrachte, – wie hätte ich eine einladung von 3 Mädchen abschlagen können – Die Älteste hat ganz ungarisches gesicht, ihr haar war in zwei flechten – es war national gefühl wass mich ihren verwandten zügen so näherte – in der früh brachte sie mir milch setze sich an mein bett während ich sie verzähnte – sie kennt keinen Misstrauen. – wie würde es sich auch zu solch busen dringen. – Die Mutter war gekommen, hatte gutes fischglück und war bei guter laune sie erzählte mir viel, ich schrieb viel – Ihr mann ist 7 Jahre tod er war lautamies, und der hof, der ganz seine erschaffung ist, zeigt den tüchtigen Mann – er war auch Runoseppä – hier diktierte sie mir ein lied von Ihm.

    Olipa, Jussa Julmallainen

    tullut tuolta Torneosta

    Vaatto pärvestä jämäst

    kulki könö kyrken

    ratta maahan raiskeli

    noutipa lehmät leikillänsä

    Kyrön ingan kynnön kautta

    ei ole hyvä hyljätyllä

    tule tuolta Tepasthon

    aina könkhän kohhun

    ison väylän vilkinhän

    siihin siansa siotti

    teki huolella huonheita

    tayten talova rakensi

    pittää piikoja pieniäki

    huora rukkiaja rumempia

    kuljit kurjat kunniatta MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-243

    Joke lassa joka päivä

    Mutta se on hyoräin huono neuvo

    talon menossa tappelevat

    tukka nuotta nutkaisevat

    Vaato aina vakasesti

    hajottele häjysiä

    Nakko rukkia nakkele

    Vaato aina vakasesti

    pittää syniä syrjiltä

    Lautamiehet Lajiherrat

    kahlot siellä kaikken päivä

    akarimpiä astelevat

    tulevat rantean kokkoon

    Juomaan häästä hopusti

    pikku lapsi piskukainen

    aijjos kellee arkustansa

    puhumaan herralta heritelle

    kamalata kaikkin puoli

    kuinka on vaato vaimonsa kanssa

    elänyt aivan ilkeästi

    pitäs sentähen pikemmin

    tulla likallensa tutuksi

    vaarin otta vaimostansa

    Jonka on herra herättänyt

    kylki lusta korvottanut

    tehnyt miehelle tempeliksi

    katotuksen huopaksi kauhejaksi

    könkhässä köyhemmässä

    Oli Inki vielä inkillekki

    Jonka on Vaato vaateilla

    pane palmun paisumaan

    Vatsan Inkille isoksi

    Onpa Vaato vaimoja valinnu MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-244

    katselu kaksi toista kymmentä

    reistelly reijän tyviä

    kuulutellu kuhla päitä

    Onko voima Torneon tyrässä

    potto Jussan jungen peässä

    Vappusella vahti huulet

    kuola huulet kunnusessa

    eihän luonnon lovistele

    eikä laske lanhuja

    Vaato vielä vakasesti

    pistä piikoja pinhun

    karva reikhä karahutta

    Nyt on laulu laitettuna

    häpeäksi häijysillä

    pilkaksi pahan ilkisillä

    joka vaimonsa vatkovat

    pitävät piikoja pirumpia

    huora rukkia rumempia

    loppu

    Niiles Nilivaara Prita Nilivaara (emäntä)

    Die Mädchen waren theils in der stube, theils in der neben  milch kammer –ihr knabe von 7 Jahr stand an ihrer seite – – sie kannten alle diess lied auswendig, und der kleine half die Mutter wenn sie stockte – die Mädchen lachten, nur zuweilen meinten sie, es ist doch zu viel, während die Mutter erklärte, wass Vaato für ein schlechter Mensch war – – es dient mir zur schule, um eine bauern unschuld zu begreifen – unwissenheit haben sie in dergleichen nie – – die verheimlichung die bei halbgebildeten vorkommt, ist die erste falle durch die ein Mädchen sich fangen lässt. – Sentimental mit bauern Mädchen zu sein ist nicht ihre Natur.

    Wenn die Alte ihre küche austreibt, die sie 30 hat – zum ersten mahle – so geht sie dreimahl um den stall – saltz in der hand MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-245 sagt sie vater unser, Uskon kappale und herra Siunaus – giebt jeder kuh mit den worten: rakasta sinä kotiansa Emäntänsä ja kollovansa, niin kuin neitzi Maria Jesust rakasti – saltz – – giebt dann dass rautakanki unter die thür schwelle, dass alle darüber steigen – und der Cultus ist zu ende. –

    Sie ist eine trollgubbe, doch meinte sie – sie thut alles durch worte der religion, nicht durch geister beschwörungen – in Nervenfieber übt sie ihre meiste kraft – dass vorige Jahr sagt sie, hat sie 7 kranke curirt – sie nimmt wasser oder brantwein in ein glas, sagt darüber dreimahl den 133 gesang aus dem Virsi kirja – bedeckt dann mit dem ende der worte dass glass dass der eingesagte geist nicht enflieht, führt es so zum Mund des kranken und er wird gesund – wenn er nicht schon lange an der krankheit leidet. – Sie versuchte diess zu erscht mit ihren eigenen kind, – nachdem dass kind gerettet wurde machte sie es mit andern – Wenn der kopf krank ist, so reibt sie diesen mit den händen spuckt wind zwischen die haare und murmelt so die warte hinein.

    Hat einer kopf oder bauch weh, so braucht sie die kohtauxen sonat:

    Missä minun kivisen kintane

    Maan matoset vanthuni

    Jolla mie kouri kohtauxia

    Marvin manalaisia kekalhest

    kirjailt varsa vahdesta valettu

    koiran kohdusta kokkoilta

    Menette tekiäs tehtälle

    Isäntäs ja emäntäs kammenpai

    Isä meidän wird dreimahl darauf noch in juoma gesagt – sie meinte jos vatta eli pää kipeä – pirut lentävät ilmassa

    Bei schlangen bisse hat man die Worte:

    Mistä on mato maahan tullut

    Kulkia kulon alhainen

    Mista liiva tuohon tullut MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-246

    Kuola ilkeän kijasta

    Ota omasti vedä vihasti

    darauf dreimahl Vater Unser (diess weiss ich nicht bestimmt) die warte werden durch eine schaf scheere sanctionirt, mit der man die wunde druckt. – Sie fragte mich, ob wir in Ungarn grosse schlangen haben, als ich sagte dass sie da nicht beissen staunte sie, warum ich so etwass von Ihr frage, wenn ich es nicht selbst gebrauchen will – sie hat die überzeugung, dass durch solche inspirationen von Worten geholfen wird. – Doch vertraute sie mir, dass nicht jeder mit solchen warten kraft übt – man muss in der kirche, wenn der predigende priester sich niederkniet, und still den Vater Unser sagt, schnell, dreimahl den Vater Unser sagen, dass man mit den priestergleich fertig werde – es braucht ein fertigen mund, dreimahl zu sagen wass der priester einmahl sagt – doch that sie es. – Auch kann ich diess mittheilen an einem Jüngern als ich, doch an keinem Ältern, sonst verliere ich die kraft – und der ältere kann sich darum auch keine erwerben.

    Die Mädchen erzählten der tietäjä hat solche kraft, dass, wird etwass gestohlen, so sagt er sein fluch über den Dieb, und diesen besteigen geister oder der teufel und er wird krank – doch finden sich wieder andere, die durch beschwörungen, sie zur hölle treiben können. – Voriges Jahr war hier auch solch ein kranker.

    Ich sehe nie wieder solche menge von schwalben wie hier an den einzigen 2 wierastupa waren 50 Näste – alle gebäude waren voll mit sie, die alte haltet sie für glückliche Vögel von birken rinde macht sie ihnen guten platz und sie nesten dann hinein – Den Nutzen hat sie davon dass viel weniger mücken da sind, als auf andern ort – schwalben verzählen eine grosse menge.

    Kantele kennte sie nicht aber hiulu (viulu.)