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  • Finnlandi Úti Jegyzetek – 13. füzet: Kuopio

  • MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-154

    Finnlandi Uti Jegyzetek

    13 füzet

    Kuopio

    MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-155

    Kuopio Stadt 1 Junius

    Den 30ten früh, fuhr ich von Pihkämäki über Pihkalax nach Kuopio, um 12 war ich angekommen. – Pihkalax liegt mitten in Gebirgen, auf der bergkette des Maanselkä, liegt auf einer erhöhung und hat ein weit gestreckten that – kessel vorsich, von andern hohen bergen umschlossen – es war ein ungeheurer hall und resonanz in der ganzen Gegend, als man zu den arbeiter im Walde schrie, dass sie mir ein pferd bringen. – Die leute waren wehr stark, es waren lauter weiber – es wohnen 2 familien beisammen, mit abgeschiedener Oekonomie doch – 22 seelen beisamm – und sind bei veitem nicht so wohlhabend, als die vorigen die ich sah – Ihre stube war gross, doch hatte der ofen kein schornstein, als ich hinein kamm war rauch, von der thür höhe bis zum dach, wie eine schwere wolke hing er, dass man nicht durchsehen konnte – ich glaube so originelle finnen mit so ächter finnischer lebensweise sah ich noch nicht – Die pferde kamen lange nicht, und ein Mädchen unterhielt mich unterdess mit ihrem gesang, sie waren von verschiedenen inhalt, doch die melodien, alle aus der Kirche. – Sie hatten eben gebacken, und hatten ihr mehl in grossen behältnisse aus birken rinde – reinlichkeit könnte man ihnen nicht zu sagen. Die gegend gefiel mir, – es war lauter wald, nur die grössern oder kleinern stämme gaben ihm abwechslung, während gegen Norden, eine grosse strecke, eben brannte um zu swedje bereitet zu werden.

    Mein weg hieher, führte mich über ziemlich lange und hohe erhöhungen – so war es auch von hier – bis ich die landstrasse nach Kuopio erreichte, und eben auch hier hat es nicht gefählt. – Der Maanselkä nach dem er Uleaborgs län von Archangelsk scheidet nimmt an dem Nordöstlichen ende von Karelen, eine ganz westliche richtung, bis zum Nordende von Idensalmi, von da geht er südvest bis zum 64°4‘ latid. Von da nimmt er eine südliche, etwass nach Osten gedrähte richtung bis 64°47‘ lat. und scheidet sich – dass die grosse kette westlich zwischen Vasa und Uleaborg weitergeht – die andere südöstlich bei 44°30‘ long. endet. MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-156

    Diese kette scheidet zuerst die Pielävesi und Kartula Kapells wässer von Idensalmi und Kuopio wässer – Nach diesem bildet sie bei Kuttujärvi Sees nördlichen ende ein 5/4 meilen langen bogen gegen westen – und geht in südlicher direction, mit wenig östlicher richtung bis dem südöstlichen ende des Suontien selkä, und scheidet leppävirta socken von Suonejoki kapell und piexämäki socken – Zwischen Suontien selkä und sorsavesi wird dieser schmal bis auf 500 ellen, ist eine 1/2 meile lang und ist scheide wand zwischen Päijäne und Saiman wasser system – nicht ein tropfen wasser kommt über diesem.

    Die strasse nach Kuopio ist schön, breit, ganz terrassen ähnlich führt sie einem zur stadt hinab.

    In gästgifver fand nich Zitting – er ging bald in die Schule, vorzulesen ich kam ihm auch nach. – Es ist eine trivial schule mit 4 Classen knaben mit 7 bis 14 Jahre werden angenommen, müssen lesen und schreiben können und werden zum Gymnasium vorbereitet. – Das Schuljahr ist in herbst und frühlingtermin getheilt – der erste ist von 24 August bis 13 December, der zweite von 1 Februar bis Johanni tag, den 20 Juni haben sie immer Jahr Examen. – In jede klasse können sie 2-4 termine gehen – gegenwärtig sind 120 studierende, lehrer 5. wovon der Rektor und Conrektor jeden zweiten tag abweckselnd vorlesen – für die Russische Sprache ist ein separirter Lehrer der Kiliander. – Das Gebäude ist 11824 gebaut ausser der Kirche und Gefängniss dass einzige steingebäude, – die schulen sind rein, und die knaben gefielen mir recht gut – oben in zweiten etage hat man den Examen saal. – – Der Rektor Homen dem ich darnach auch besuchte, versprach mir die ganze schulordnung schriftlich zu geben.

    Die Kirche ist aus granit gebaut, hat keine Architectur, ist zu lang gebaut und hat keine correspondierende höhe, weder breite – hat ziemliche Orgel, – – die kirche ist weiss. – Es muss ungeheuer sein in winter für dem volke 2 bis 3 stunden da zu sein, man wird wohl auf dem gedanken kommen, die kleinen kirchen so nieder zu bauen dass man sie heitzen kann. – Von dem thurm hatten wir eine gute topografische übersicht der Stadt, die kirche steht in der Mitte der Stadt, und wird sahen sie durch und durch – sie ist sehr regelmässig gebaut, und hat 2 grosse märkte – es ist mir noch neu, solche holtz städte zu sehen – Kuopio gefällt mir doch besser als Åbo. MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-157 Es sind grosse quadrate, wo dass innere immer garrten eintheilungen sind. – – Dass guvernements Gefängniss ist ausser der stadt, – ein 2 stock hohes, gelbes gebäude mit Mauern umgeben. Mit Kiliander und Zitting ging ich zum Wachtmeister – er zeigte uns alles, die gefängnisse sind schöne geräumige hohe zimmern – nur zwei sind unterirdisch, die andern 19 zu ebner ende und ersten stock – es sind gegenwärtig 62 gefangene wegen schlagen und prügeln waren auch mehrere – Mörder 3, doch keiner that es aus versatz (vor 2 Monaten hängte sich ein Vater mörder auf dahir, der bruder dem seine ganze theilnahme nicht bewiesen werden kann – ist in Sveborg – Die Rune von Savolainen ist von diesem. etliche waren wegen stehlen, etliche wegen trunkenheit – von Damen sind auch etliche da – 5 kindes mörderinnen – etliche wegen trunkenheit, eine wegen geheimen brantwein verkauf etz. eine hatte vorgestern erst geboren – – – kranke haben ihre separirten stuben – in 2ten Stock ist die kapelle, und mundierungs magazine, ihre kleidungen sind quadrolirt gelb und eine schattirung von diesem und rothen – – ihre fuss eisen sind von 7 bis 15 pfund. – etliche Kosacken sind zur bewachnung des hauses. Über die einfachen und gastfreundlichen sitten dieser stadt der bewohner dieser Stadt ist nicht genug gutes zu sagen.

    Abends besuchte ich Major Carsten – man weiss durch die ganze woche wann bei einem oder andern conversation ist, der will, trift dann da mehrere Gäste immer – es war heute der tag eben für Carsten, und ich wurde mit Gouver. Ramsay mit D. Lindfors bekannt – wir verabredeten auf den andern tag einen spaziergang auf dem Pujjo berg.

    Den 31 Maj in der früh besuchte ich Lindforss – und gingen mehre in Compagnie auf diese höhe – der berg liegt nördlich, ist nicht sehr hoh, doch giebt er eine gute übersicht – ich wollte Kuopio nicht nur topographisch, auch pittoresque gesehen haben – – Kuopio liegt auf einem spitze einer halb insel, an Kalla See, sie senkt sich ganz zum wasser, von welcher sie wie eine glorie umstrahlt ist mit unzähligen inseln in weiterer entfernung – – die Natur scheinte mir klein zu sein, keinem wahren Charakter zu haben, nicht berg und nicht ebene doch ist es mir ein ganz neuer bllick – die vielen inseln, grösser und kleiner – alle in länglichter form, wie sie der strom des wasser formete, waren zuweilen täuschend wie schiffe – die bäume nahmen sich wie maste aus. – Auch war unsere aussicht so geschlossen, dass MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-158 es ein ganzes tableau war – das Volk kam eben zur Kirche, segeln durchkreutzten in allen gegenden dem See, – – – Gegen mittag als das volk aus der kirche kam, gingen wir ihm entgegen, sie waren schon mehr zerstreut, grosse leute fand ich wenig – sie haben dunkel grauen sarka anzug, lange beinkleider und spencer, und darüber ein langen engen Coftan bis über die knien, er sieht wie ein rock aus – hüte hatten sie alle – – Die Mädchen waren angenehm von gesicht, von wuchs alle merkwürdig gleich, sie hatten blaus tuch über dem kopf, langen leib – ihre reckeln waren sehr knapp, ohne kragen, mit gestriechenen knapen ärmeln – – sie fuhren nicht gleich ab, sie hielten eher mittag, wir gingen an See ufer, und besachen ihre kähne – die kirchen kähne sind verschieden von ihren gewöhnlichen, sind schmal und lang, von 7 bis 10 ruder an einer seite, sie werden kaks oder kolme laita genannt, wie ihre seite 2 oder 3 brätter hoch ist. – – – Unzählige land zungen strecken sich in allen seiten hier in die See und werden prächtige landungsplätze der Stadt abgeben – dieser ganze theil der Stadt, der sich zur See streckt ist neu, und existirte zur seiten des letzten krieges nicht – er ist viel nass.

    Den übrigen tag brachte ich auch noch bei Lindfors zu – ich speisste da, und wir gingen in garten – hie und da sahen wir aus den betten grün heraus waxen, besonders bohnen. – Seine frau ist noch jung, er hat 2 kinder mit ihr – die ältere ist drei jahre alt und er lernt sie nun französisch – seine methode ist sehr gut, kleine constructionen, meistens poetischen inhalts von 3-4 wersen, lernt er ihr mit gesang, und es war schön zu hören, wie sie das, ma chere amie ma chere amie, je me cache dernier la porte etz. sang – – sie schlaft bei ihm, und ist mehr kind des Vaters – Es kamen mehrere Damen zum besuch, ich blieb nicht lange – denn ich musste zu hause schreiben.

    Das kränkenhaus neben dem Gefängniss hat 2 abtheilungen, das Churhaus mit 20 betten für Syphilis und Venerische krankheiten das Lazareth mit 10 betten für andere. – Venerisch kranke männer waren nun 16 – weiber konnten 18 sein – mit unter schon sehr bejahrt. MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-159 Sie bekommen sie ganz unschuldiger weise – reisende Russen kommen zuweilen zu sie, und bitten in die badstube zu gehen, es wird ihnen erlaubt, und sie sind wenerisch – dar nach badet dann die ganze familie und dass ganze haus ist mir der krankheit angesteckt – ich sah sehr ein ehrwürdigen mann, es soll ein reicher bauer aus Karelen sein, er hat die chur doch meistens schon durchgemacht. So brachte ein Mann seine sehr junge und schöne frau zu Schilt, sie hatte dass gilt in gaumen und konnte kaum sprechen – nach Schilt sein nachfragen, erinnerten sie sich, es hätten Russen einmahl bei sie gegessen, sie inficierten den löffel und die wurde nun gleich nach Wasa in das Spital abgeschickt, dem manne fehlte nichts. – Sonst sind die finnen diesem genuss nicht entsagend – es ist die ursache, weil ja ein unächtes kind, für eine ganz natürliche sache betrachten, und der Mutter nie schande davon geben – in Laukas war jedes 10te kind unächte, es soll auch hier so sein, – nur in etlichen gegenden hatt eine enthaltsamkeit wie in Wiborg und Åland jedes 37te unächt ist, wass wohl schon die höchste proportion ist – – in Stockholm ist ist jedes 1½  unächt. – die schönsten und geistreichsten 2 Mädchen in Albacka waren auch unächt, Sotmoria und Anna lena, der Vater machte sich von sie unbekannt, und Sotmoria mit 18 Jahren sagte schon 4 freiern ihre hand ab. – Wie sie mehr conversationell werden nimmt es nur in allen Gegenden mehr zu.

    Von Doctor Lindfors bekam ich dem Utkast till en Medicinisk Topographie aus Kuopio Provincial Läkere Districk. dem er zu Hartman vor etlicher Zeit abschickte – ich mache mir daraus mehrere potata.

    Der Kuopio provincial Doctor Districkt hat 150 □ schwed. meilen und besteht aus Rautalambi, Kuopio, Nilsiä, Leppävirta, Pielavesi och Idensalmi socken von Kuopio Län, und Piexämäki socken von S. Michels Län.

    Socken Kuopio Idensalmi Rautalam Nilsiä Pielävasi Leppävirta Piexämäki
    Quadrat Innehål 28 □ m 40 □ m 23 □ m 12 15 15 21
    Folkmångd 24000 16000 14000 8000 8500 10500 14000
    Menniskor på □ mil 857 400 608 666 566 766 555

    MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-160

    Die Stadt Kuopio hat 2500 einwohner so bleiben dem Socken nur 21500 personen, und so auf jede □ meile 768 personen. Idensalmi ist der untere theil gleich wohl mit Kuopio bevölkert, aber der obere theil ist wüste.

    Der ganze districkt enthällt also 154 □ meil mit 91000 seelen, auf jede □ meile 600 seelen – Lindfors hält diess für starke bevölkerung weil der boden lauter steingelag ist, und äcker dem frost so sehr ausgesetzt sind, er betrachtet darum Svedje als die Mutter Nahrung des Volkes, und sucht darin allen grund ihres wohlstandes – besonders da nun durch Storskift in den Waldungen auch dass eigenthum dass eigene interesse für jedem eingeführt ist. – Ich sah lauter junge Waldungen auf meinem wege, doch muss es in abgelegenen theilen wohl besser conservirte geben, um solch menge brätter und balken jährlich ausführen zu können – auch dieser handel wird den Inwohner bald lernen eine besser Oekonomie mit seinen waldungen anzustellen.

    Man bauet in diesem Districkte Roggen, Korn, hafer und buchweitzen Roggen und korn können jährlich eine ernte von 250,000 tonnen geben – in Piexämäki bauet man diese weniger wegen den sandigen boden. Hafer und buchweitzen wird in diesen und Leppävirta am meisten gebauet, die ganze ernte kann im ganzen auf 20,000 tonnen gehen. Erbsen und bohnen bauet man in Piexämäki und Leppäwirta, zu guten jahren in manchen stellen auch von andern socken, aber kaum über 100 tunnen ernte, im allen. Rüben und erdäpfel hat man überall. Hamf, lein und taback bauet man über den eigenen gebrauch, zur ausfuhr zuweilen – Der Districkt soll 15,000 pferde, 30,000 küche und 45000 schafe haben. Die aus und einfuh steht gewöhnlich auf zerus, was man ein Jahr einfahrt wird in einem guten Jahr wieder ausgeführt – Die eigentlichen einnahmen, mit denen sie ihre Kronabgaben etz. bestreiten, sind brätter und balken, bis 300000 rubel, ladugärdsafkastning ungefähr 150000 rubel, pferde verkauft man für ungefähr 50000 rubel, fogel und wild für 5000 rubel – Die ganze einnahme geht auf 1/2 million der Krone einkommen macht 1/4 summe oder 125,000 rubel. MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-161

    Wenn diess ganze Seennetz von Savolax, nach dem der Kanal bei Varkaus fertig wird, durch einem kanal mit Päjäne, durch einem andern mit dem finnischen hafen verbunden wird, so hat Savolax ansprüche dass wohlhabenste land zu werden. – Der Konnevesi liegt 304,2 fuss, der Kallavesi 264,9 fuss, der Suontien selkä 321,7 – so ist der Höchste punkt des Districktes der Maanselkä zwischen Sorsavesi und Suontioenselkä.

    Idensalmi socken med Kiuruvesi kapell. – Denna socken utgöres till största delen af ett slätt och bördigt land, som på de lågre ställen beslår af svart mylla på lergrund, och på höjderna mest af sand med en afläg snare lera. Mot i Pielåvesi socken är denna socken i hög grad bergig, och mot nord och öster uoofyldt af kärr och mossars. Denna sednare del, som utgör omkring af hela socken en 1/3 del, är v lögsta grad utsatt för frost och derföre i hög grad förtrolig, med bark och halmbrod, och framförall med svält. Innevånarnes yttre bär tydeliga spår efter denna diät. De se in allmanhet magra och gulblecka ut, och äro småwexte. De öfriga hafva en frisk och bildad utseende.

    Nilsiä är emellan hyrko och Kuopio Socken bördigt och bevolhadt, churu mycket kuperadt, den norra är när Idensalmi. Någon förandring inträdt nu in dessa fattiga åboers vilkor, genom tvämen sågankägningar, de ena vid Strömsdahl den andra wid Aländä fjös utlopp i Syväri – Tvenne fernverk en hytta vid Urimalax och en Masugn vid Strömsdahl.

    Pielävesi. Den del, som hörde förut till Maaninga kapell af Kuopio, är en af de bördigaste och nikaste i Finnland men den a terstående i synmerket den nordliga och nordvestra ät uppfylt af kärr vek mossar och i hög gradfattig – nu anläggas der en såg i Panka koski, och ett blästerwerk i Koskiakoski.

    Kuopio den delen som ligger öster fran om den Wattendrag är slätt och bördigt, den som ligger vestlig i hög grad kuperadt och till permanent odling odugligt, likvät är derma sednare icke fattigare än den förska, tig en lonande svedjebruk ersättes här MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-162 skilnaden. Kuopio socken är v hög grad välmoende. Det finnes också här en större antal bönder, hivilha utgöra en flogs mellanting imellin allmoge och standespersoner, och derföre lida af båda ständs sjukdommar. finnes en såg, en annan arläggas.

    Leppävirtä har en jernbruck och 6 sågverk, den flussanlägninger vid Varkaus och Konnus – Marken är i hög grad stenbunden och opémn. Svedje är hufvudnaring.

    Rautalambi med Suonejoki och Hangaslami kapell. Stenhölster berg och stora fjoär uppfyller derma socken, och kann anfes såson Districkts bergregion och skärgård. Folker är i allmänhet stor wäxt och wälbygd. och en allmän wäbmoga finnes det utpine ibland hela allmogen, så att kronoshylderna uti ingen del as Districtet, med den läthet utgår som der – – Spåned och vafven idkas i dess kapell suonejoki till en härstädes ovanlig grad kvilket likvisst icke vill säga något; ty i denna gren står Savolaxaren mycket efter de öfriga af Finnlands innevånere

    Piexämäki jemte Haukivuori kapell, utgöras en del af södre Savolax, och leknar derma del i afseende på jordmånen, som består i en med matmylla mer eller mindre blandad sand, dersöne är komet som fordrar lergrund litet här cultiverad. Folker närmasig v afseende på sina jeder till Tavastländsningerne, de inflytelsen yttrar sig i thorra arbetsamhet och sparsamhet, och v mindre renlighet och gastfrihet, uton att nämna aftergandet af det Poetiska sinnet. Den nordöstra delen närmar fig telb Karelare, och nordvestra till österbottningarne.

    Savolaxaren är af stilla och fredigt lynna, han tilltalar alla menniskor på ett passande sätt, och benämnar till och med sin hevonen, äfven då den tyckes förtjent af ett häftigt tilltal. Man kann knapt föreställa sig något mera stilla och sagtmodigt ån Savolaxarens husliga lif. Men ehuru stilla är Savolaxaren egenteligen icke trög, ehuru han ofta nog då han inträdes i standspersoner boningar synes sädan, ty tafalheten i hans uppförande vid detta tillfälle bör tillskrifvas icke tröghet uten blygsel. –

    Savolaxaren har en afgjord fallenhet för reflexion och poesie. Man häpnar, när man erfar hvilken skatt af reglor, ordstäf, sagor och sänger, som i hans minne förvaras, ifrån forntiden, och den ifver med hvilken en hvar mer eller mindre lyckligt söker foräke dem. MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-163

    Derföre röja hans samtal, icke den tröghet, ensidigket och ofta nog platthet, hvilka utmärka de lägre standen i bilda de länder. – Oåkta barnen i detta Län förhälla sig som 1 till 15 – i Tavastland som 1 till 11. fylleri är här mindne.

    Enligt bondernas theorie är ingenting för barnaföderskor so nödwöndigt som at födas och stärkas, hvarföre de äfvan redan länge förut spara allt det båsta till denna tidpunkt, oc uraklåta aldrig, der de det förmå, att brygga för dem öl, hwilket på dem, som i allmänhet dricka ått ikastad surmjölk måste göra godt verkan; Geburt geschieht in badsstube. Wärme, god mat och dryck äfvensom en absolut hvita innehåller hufvudsumman af deras behandling af barnaföderskor, och man måste tillstå, att den vanligtvis är välgörande, der den rätt väl och tillräkligt länge kan handkafvas. –

    Den vanligaste sjukdom som föranleder död genom aftyning är cardialgia.

    Endemiska febersjukdomar saknas likaledes, deremöt finnas en mängd Chroniska sjukdomar här hämmanstadde. Dock tyckes dess mera härröra af lefnadsättet än af mågon skadlig eggnhet i Cocalen. Illand dessa utmärka sig skabb ögonsjukdomar, cardialgia hypochondrie hysteri, gicht bräck yrrolapsus uteri, rötsär krafta rhachtitis och fallandesot. Skab är af alla dessa lidanden det allmännaste, och grundlägges ofta, till fölse af det origtiga sätt efter hvilket den af allmogen behandlas, alla de öfriga. – För mycket badande jemte omedelbart derefter följande orenlighet kan anses säsom den egenteligen orsacken till derma landspläga. Cardialgierne härröra af otjenlig diät isynnerhet af ett för starkt falt ätande, hwarför de lidande, då gjuhdomen har en större höjd mäste sluka näftals salt, för att kurmaata nägot, liksom gamla bränsvinsapare för samma ändamål ovilkorligt, en apoteker.

    (nicht zu viel expliciren, es ist mehr poesie für andere, dass unbestemtere)

    [szöveg folytatása a 165. számú lapoldal végéről:] + überall geister und gestalten zwischen dem laube fliehen und verfarwinden es wekt, es hebt die Seele nach etwass hohen, es ist ein sehnen welches sich selbst nicht aussprechen kann, und Seele wie in ein verklärten zustand versetz. – MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-164

    In mineralogischer hinsieht bekam ich mehrere aufschlüsse von Major Carsten – er ist ein bekannter aus Hellsingfors und ladet mich viel ein, wenn ich nach Sordavalla komme, ihm zu besuchen in Pelgjärvi, wo er ganzen Monat August auf seiner besitzung  weilt, diese gegend ist auch das eigentliche Mineralland Finnlands – Berge bringen selten ihre steine  zum licht, sie sind alle mit erde bedekt – so der grosse Maanselkä mit sand – diese kette zwischen Kartula und Kuopio, mit bebaubarer erde. – Granit hat man nicht viel, dass mehr allgemeine ist Gneiss – besonders hier in Kuopio län – Svefelkiess enthaltet Gneiss viel – – Um Kuopio stadt hat man talk, grafit, und 2 kalch brüche – In Nilsiä findet sich Magneteisen und octaedisches eisenartz – die eisenwerke arbeiten alle auf Eisen oxid. – Pisanvuori ist meistens Gneis, hat viel glimmerschiefer und etwass kalk.

    Zink hat Finnland auch, und der Major hat nun an Nordenskjöld geschrieben wegen einer untersuchung, wo er in Kupfer Kiess v Imbilax gold fand. – – In Kemi auf  der strasse nach Torneo fand man vor etlichen Jahren einem stein der viel gediegen gold enthielt – ein Ländsman bemerkte ihm zu erst, und nahm ein stück zum goldarbeiter, der ihm etliche ducaten dafür gab – doch war der stein kaum so gross dass man etliche exemplare davon bekommen konnte, Karsten hat auch keins – man untersuchte die gegend aber vergebens. er war in kalk, in dendritischen massen.

    Finnlands mineral wass auf andern orten nicht gefunden wird ist Wijcktin bei Wichtis – und Sordavallit von Sordavalla – sehr schönen Staurolith bei Serdopol findet man auch – Almasin oder Böhmische granaten hat man in pelgjärvi – titanen eisen bei Valamo etz. – – Er versprach mir durch Doktor Lindfors etliche exemplare nach Hellsingfors zu schiecken – auch der Governeur presentirte mir etliche. – Der Gouverneur Ramsay ist  ein gebildeter, doch wenig selbständiger Mann, und aft gerne – er war in Svedischen diensten, später auch bei der Schlacht bei Leipzig – später in Russischen diensten und nun nach seinem Vater hier Gouverneur – – er spricht viel gegen die Russen wo es von gleichgültigen sachen die rede ist, will dadurch lieben, in dem er sich in allgemeinem schimpfton der Russen einlasst – doch ist er ein MTA KIK Történelem Földl. 4r-25-165 grosser sklave von sie. – Er gab mir viel auszeichnung, zeigte mir allen seinem schatz von merkwürdigkeiten etz. zwei leuchter hat er von Adlerklauen mit silber beschlagen – ihre geschichte ist – in Rautalambi war ein 12 jähriger knabe mit der Mutter auf dass feld gegangen – er hatte eine mütze von vogelhaut mit samt den federn – der adler in der täuschung es sei ein wirklicher vogel schlug sich herab, und nahm mit der einen klaue die mütze – doch der rasche hinabe packte ihm den andern fuss und flug ihm zur erde, und todtete ihm mit hilfe der Mutter – Der Gouverneur machte bald eine reise in diesen gegenden, und er nahm die zwei klauen mit sich. – – – Ein finnischen bogen zeigte er mir auch wie man sie in den alten zeiten hätte, war sehr gut conserviert – Borström zeigte mir eine solche lanze – der spitz war breit, nicht lang – hier hatte man einem Mechanicus auch – er war bauer, doch hatte er so viel anlagen zu dergleichen, dass ihm General Ramsay nach Petersburg nahm, um studieren, er machte da ein gewehr von eigener struktur, mit dem hahn unten etz. ich verstand es nicht gut.

    Bei Kiliander waren eine menge mädchen als ich ihm besuchte – ich will die göttliche freiheit der reisenden nicht unbenutzt lassen – er war aus dem zimmer gegangen, ich schlich mich unterdess zu den Damen, und aufführte mich selbst wass es nicht viel mehr bedürfte – – die schöne sanfte Petander – gab vielen freiern und angesehenen freiern körbe und ist selbst arm – ich schätze sie sehr – sie folgt ihr herz lasst dem die wahl über – nicht heirathsspekulation, wie man weiter in Finnland kaum kennt, ist ihr unbekannt.

    Wie sollten diese düstern trauervollen Gegenden, dem finnischen charakter nicht auch ernst geben. – Felsen und stein, und überall der den blick erstarrende stein in solch erschreckenden überfluss, es ist aber auch in harmonie mit den menschen, sein gesicht gleich des kalten steines unbeweglich und gefühllos, wandelt er dazwischen, mit langen lockigen lichten haar, einem todten einem schatten gleichend – dass der seele angst und bang wird, es erwäkt mystische gefühle, fühlt die Seele mit ahnung und spannung – als sollte man an seinem todten bette, auf ruinen, grosser begebenheiten stehen wo alles klagt, der leiseste wind-hauch scheint von Vergänglichkeit zu sprechen – es gibt wisionen wie Ossian der sänger v Mora  hatte, man konnte [a szöveg folytatása a 163. számú lapoldal végén]